Sina HÖLLERL (9S) - MVP der Finalserie, Iva SANSEOVIC (9S) und Viki MATZKA (Absolventin) erringen den österreichischen Staatsmeistertitel

 

Basketball

Klosterneuburg holt Titel in perfekter Saison

Duchess Klosterneuburg hat seinen Titel in der win2day-Damen-Basketball-Superliga mit einer perfekten Saison verteidigt. Die Klosterneuburgerinnen um Sina Höllerl gewannen am Donnerstagabend vor Heimpublikum gegen UBI Graz mit 72:62 (44:27) und entschieden dadurch die „Best of five“-Finalserie vorzeitig mit 3:0 für sich.

Auch in allen 18 Grunddurchgangsspielen und im Halbfinale gegen DBB LZ OÖ Wels war das Team von Trainerin Diana Picorusevic ungeschlagen geblieben. Der Cup war ebenfalls an Klosterneuburg gegangen. Die Duchess hatten am 4. Jänner die Basket Flames Wien im Finale mit 72:58 (44:37) besiegt.

 

Für Klosterneuburg war es der fünfte österreichische Meistertitel der Vereinsgeschichte. Vor über 600 Fans setzten die Duchess, die die ersten beiden Finalbegegnungen mit 23 bzw. 20 Punkten Vorsprung dominiert hatten, ab Mitte des zweiten Viertels zum dritten Sieg an: Ein pausenübergreifender 15:0-Run brachte die frühe Vorentscheidung. Vier Duchess-Spielerinnen scorten zweistellig.

 

Höllerl zu MVP der Finalserie gewählt

„Wir wussten, was wir können, und wenn wir unser Spiel spielen, holen wir es heute wieder. Wir haben es gezeigt. Es waren zwar nur zehn Punkte am Ende, aber wir haben bis zum Schluss gekämpft, jede hat das Herz auf dem Feld gelassen. Ich bin einfach stolz auf uns“, sagte Höllerl, die auch zur wertvollsten Spielerin (MVP) der Finalserie gewählt wurde, im ORF-Interview. Höllerl kam im entscheidenden dritten Spiel auf 18 Punkte, neun Rebounds und fünf Assists.

Basketball Austria/A. Foret
Klosterneuburg holte den fünften Meistertitel in der Vereinsgeschichte

Für die 19-Jährige beginnt nach mehr als einem Jahrzehnt bei Klosterneuburg ein neues Kapitel. Im Sommer wagt Österreichs größtes Talent den Sprung an ein US-College, Höllerl wechselt zu den „Sooners“, dem Team der University of Oklahoma. „Ich kann es noch gar nicht in Worte fassen. Dieser Abschied bedeutet einfach alles für mich. Es ist gerade alles super“, meinte die Nationalteamspielerin.

„Sie haben es sich sehr verdient“

Gratulationen für Klosterneuburg gab es von Graz-Spielerin Simone Sill: „Sie haben es sich sehr verdient. Die Enttäuschung ist sehr groß, wir haben alles am Feld gelassen und alles probiert. Mit 0:3 hier rauszugehen ist sicher nicht das, was wir uns erwartet haben.“

Auch Theresa Petricevic gratulierte den Duchess. „Sie sind verdient Meister geworden“, sagte die Graz-Trainerin. „Vorwerfen können wir uns nicht viel. Wir haben leider ein bisschen zu spät die Aufholjagd gestartet. Wir haben alles gegeben, aber Klosterneuburg ist einfach richtig stark, das muss man so sagen.“

win2day-Damen-Superliga

Play-off-Finale:
  Klosterneuburg UBI Graz 3:0 *
23.04. Klosterneuburg UBI Graz 86:63
26.04. UBI Graz Klosterneuburg 58:78
30.04. Klosterneuburg UBI Graz 72:62
* Endstand in der "Best of five"-Serie